Dolomiti di Brenta

Brentadolomiten

Die Brentadolomiten liegen im westlichen Teil des Trentino und sind im Norden von dem Val di Sole, im Süden vom Val Giudicarie, im Osten von S. Lorenzo, Molveno und vom Val di Non und im Westen vom Val Rendena abgegrenzt.

Die ganze Gruppe gehört zum Naturschutzpark Adamello-Brenta und kürzlich wurde die Anerkennung als Weltkulturerbe (UNESCO) beantragt.

Die Brentagruppe kann in drei Teile unterteilt werden:

  • der südliche Teil der Gruppe (Valli Giudicarie) birgt ein großes naturalistisches Interesse und ist weniger besucht (außer in der Nähe des Tosagipfels).
  • der mittlere Teil (San Lorenzo, Molveno, Madonna di Campiglio und Val Rendena) ist der absolut bekannteste und meistbesuchte Teil. In diesem Abschnitt befinden sich die höchsten und bekanntesten Gipfel der Gruppe: Cima Brenta (3155 m), Cima Tosa (3173 m) und der Campanil Bass. Hier befinden sich zahlreiche Berghütten und hier beginnt der bekannteste Klettersteig der Gruppe: Bocchette.
  • der nördliche Teil (Val di Non) ist der intaktere und weniger besuchte Teil. Die Wege zu den Berghütten sind länger und schwieriger.

Naturpark Adamello – Brenta

Der Adamello-Brenta Naturpark ist das größte Naturschutzgebiet des Trentino mit einer der reichsten Fauna des Alpenbogens, die alle Bergarten, insbesondere den Braunbären, einschließt, der vor kurzem in diesem Gebiet wieder angesiedelt wurde.

Der Naturpark Adamello Brenta liegt im westlichen Trentino und umfasst eine Fläche von 618 km², die sich in zwei große, durch die Talsohle der Val Rendena getrennte Gebiete unterteilen lässt: das Bergmassiv der Adamello-Presanella im Westen und die gesamte Brenta-Gruppe im Osten. Zum Granit-Massiv der Adamello-Presanella gehören imposante Felstürme, die bis zu 3000 m hoch sind. In den riesigen Gletschern, die dieses Bergmassiv bedecken, entspringen tosende Wasserläufe, die sich talabwärts zu majestätischen Wasserfällen entwickeln. Dutzende kleiner Seen findet man hier, einer von ihnen, der See von Tovel (Lago di Tovel), ist sehr bekannt wegen der blutroten Färbung des Wassers im Sommer.